Start Lösungen PP-Cockpit
20 | 06 | 2013
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Zielstellung:

Die Werker sollen alle fertigungsrelevanten Informationen für ihren Arbeitsvorrat papierlos online zur Verfügung gestellt bekommen. Rückmeldungen sollen aus der Übersicht heraus erfasst und somit der gesamte Prozess zeitnah und schlank gehalten werden.

Lösung mit Handling-Units:

Die Werker rufen sich in der Regel arbeitsplatzbezogen die offenen Fertigungsaufträge in einer ALV-Liste auf. Diese Liste enthält neben relevanten technischen und mengenmäßigen Informationen zum Auftrag sowohl priorisierte Informationen zur Fehlteile-Situation als auch aktuelle Informationen der Disposition. Darüber hinaus lassen sich weitergehende Informationen per Doppelklick einblenden.

Vor Abarbeiten eines Auftrags wird dieser in der Liste markiert. Damit ist er gegen unerwünschte Änderungen durch die Disposition, die mit der gleichen Liste arbeitet, gesperrt. Über Anklicken der Rückmeldenummer in der Liste wird die Rückmeldetransaktion aufgerufen. Zur Erhöhung der Flexibilität und zur Vermeidung von Falscheingaben wird der Verbuchungsbaustein im Programm direkt prozessiert. In vorgeschalteten Eingabemasken werden alle erforderlichen Daten erfasst und validiert.
Allein die bisher geschilderte Logik bringt bereits viele positive Effekte. Zur Ergänzung werden dann aber auch noch Folgeaktivitäten in die Applikation eingebunden:

  • Eine eigene Logik zur Problematik Über-/Unterlieferungen
  • Eine situationsgesteuerte Mailversendung an betroffene Abteilungen
  • Aufruf der Verpackungsfunktionalität zu Handling-Units
  • Handling-Unit - Labeldruck mit Datenanreicherung aus dem Fertigungsauftrag
  • Automatische Übernahme von PP-Daten (aus AFRU) in die Handling-Units
  • Plus weitere spezielle Hintergrundprozesse


Lösung mit Chargen:

 In der Produktion über mehrere Arbeitsvorgänge pro Fertigungsauftrag muss eine absolute Rückverfolgbarkeit zu jeder Einsatzkomponente sichergestellt werden.
Dies führt dazu, dass zu jeder Rückmeldung eines Kuppelproduktes bzw. eines Endproduktes (jeweils als Charge) die IST-Verbuchung der Einsatzkomponenten (Chargen) erzwungen wird. In dieser Verbuchung werden einerseits die möglichen Vorprodukte vorgeschlagen, andererseits wird nochmals die Rückmeldung selbst validiert.

Auch hier wird somit die Vorbereitung der eigentlichen Verbuchung in eigenem Coding erledigt, was zum einen die Arbeit des Werkers erheblich vereinfacht und zum anderen die Fehlerhäufigkeit deutlich reduziert.

Hier steuert der Werker seine Arbeit unmittelbar am Terminal. Aus seinem Arbeitsvorrat ruft er einen konkreten Fertigungsauftrag auf, bekommt alle relevanten Infos incl. Vertriebshinweisen, initiiert die WM-Bereitstellung und meldet die Arbeitsvorgänge zurück


Nutzen

  • Verschlankung des Prozesses durch Vermeidung des aufwendigen Handlings von Papierdokumenten
  • Kein Papierhandling zwischen den Fachabteilungen erforderlich; aktuelle Situation ist immer online sichtbar
  • Verkürzte Durchlaufzeit durch definiertes Regelwerk und elektronische Rückmeldung
  • Senkung der Fehlerrate. Hier steht bald näheres zu unserer papierlosen Fertigung!


 
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